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Die Struktur des Bachelors und Masters

Studienstruktur im Überblick

  • zwei Studienabschlüsse in 10 Semestern
  • nach 6 Semestern Abschluss als Bachelor of Arts
  • mit diesem Abschluss Einstieg in die Berufspraxis oder in den Masterstudiengang
  • nach weiteren vier Semestern Abschluss als Master of Arts
  • im Bachelorstudium intensive Praktikumsbegleitung in den Arbeitsfeldmodulen
  • im Masterstudiengang Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums, teilweise durch Block- und Abendveranstaltungen
  • im Masterstudiengang breite Qualifizierung mit Schwerpunktbildung in zwei von drei angebotenen interdisziplinären Schwerpunktbereichen:
  1. Konzeptentwicklung und Organisation sozialer Dienste
  2. Bildung und Sozialraum
  3. Diversity und soziale Ungleichheit
  • mit dem Abschluss Master of Arts (Wieder-) Einstieg in die Berufspraxis oder
  • Nutzung zur Promotionsvorbereitung (Dr. phil.)

 

Die Ziele des Bachelorstudiums Soziale Arbeit

Durch das Bachelorstudium Soziale Arbeit sollen die Studierenden 1. für eine professionelle Soziale Arbeit qualifiziert werden (berufsqualifizierende Funktion) und 2. eine wissenschaftliche Qualifikation erwerben, die sie auf ein Masterstudium (und ggf. auf eine weitere wissenschaftliche Karriere) vorbereitet.

Dazu bietet der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit inhaltlich neben einer breiten fachwissenschaftlichen Fundierung eine ausgeprägte Nähe zur beruflichen Praxis wie eine nachhaltige Vermittlung konkret nutzbarer methodischer Kenntnisse und Fertigkeiten. Die Studieninhalte orientieren sich an den elementaren Anforderungen beruflicher Tätigkeiten in einem sich ständig weiter differenzierenden Feld Sozialer Arbeit.
 
Die Studierenden sollen Sensibilität entwickeln für die Entstehung sozialer Problemlagen und Problemgruppen. Sie sollen unterschiedliche fachwissenschaftliche Erklärungsansätze kennen und kritisch einschätzen lernen (Kompetenz eines wissenschaftlich fundierten Fallverstehens). Darüber hinaus sollen sie professionelle Handlungsstrategien und damit verbundene Deutungsmuster kennen lernen. Im Rahmen der Arbeitsfeldmodule sollen sie lernen, professionelle Handlungsstrategien kompetent zu handhaben (Kompetenz strukturierten zielorientierten Handelns). Hierbei spielt die Entwicklung beruflicher Identität bereits im Studium eine große Rolle.
 
Die Studierenden sollen lernen, Soziale Arbeit als einen wechselseitigen Interaktionsprozess zu verstehen, bei dem die Deutungsmuster von Klienten mit ihren eigenen (selbst-)kritisch abgeglichen und alle Formen einer technokratischen Fremdbestimmung vermieden werden (Kompetenz selbstreflexiven Handelns). Durch den Bachelorabschluss sollen die Studierenden nachweisen, dass sie die für den Übergang in die Berufspraxis notwendige wissenschaftlich fundierte und reflektierte Handlungskompetenz in Feldern der Sozialen Arbeit erworben haben und die Zusammenhänge ihres Faches überblicken.
 


Die Ziele des Masterstudiengangs Bildung und Soziale Arbeit

Aufbauend auf einer breiten sozialpädagogischen Fundierung des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit soll im Masterstudiengang die erziehungswissenschaftliche und sozialpädagogische Perspektive des Studiums weiter vertieft und durch stärkere Theorie- wie Forschungsbezüge ausgebaut werden.

Ziel ist der Erwerb von fundierten fachwissenschaftlichen Kenntnissen und Kompetenzen für professionelle Tätigkeiten im Bereich Leitung, Planung, Entwicklung und Evaluation innerhalb pädagogischer bzw. sozialpädagogischer Arbeitsfelder. Im Unterschied zu spezialisierenden Master-Modellen zielt das Siegener Studienmodell nicht auf eine Spezialisierung ab (wie z.B. „Social Management“), sondern verfolgt die Linie einer breiten fachwissenschaftlichen und forschungspraktischen Perspektive, die für eine Vielzahl von beruflichen Tätigkeiten Möglichkeiten eröffnet (z.B. Stabsstellen als Jugendhilfeplaner, freiberufliche Tätigkeit im Weiterbildungsmanagement bzw. in der Bildungsplanung oder Mitarbeit in spezialisierten Beratungsdiensten).

Eine zentrale fachliche Kompetenz in den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen ist in der Fähigkeit zu sehen, komplexe (soziale) Problemlagen analysieren zu können, entsprechende Interventions- und Handlungsstrategien entwickeln bzw. konzeptualisieren und unter Einsatz spezifischer Forschungsstrategien und -methoden ihre Wirksamkeit überprüfen zu können.

Der Masterstudiengang ist eher forschungsorientiert. Mit dem Masterstudiengang ist außerdem das Ziel verbunden, den Studierenden Möglichkeiten einer wissenschaftlichen/akademischen Laufbahn zu eröffnen. Durch eine breite fachwissenschaftliche und forschungspraktische Orientierung des Masterstudienganges soll ein Teil der Studierenden die Möglichkeit zur Promotion (in Erziehungswissenschaften bzw. Sozialpädagogik) erhalten. Dies ist nicht zuletzt mit Blick auf die Rekrutierung des eigenen wissenschaftlichen Nachwuchses von großer Bedeutung.

[Schaubild zum Masterstudiengang]