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Dr. phil. Falko Müller

Diplom-Pädagoge
Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Frau Prof.'in Dr. Chantal Munsch
(Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik) 

 

Hausanschrift:
Universität Siegen
Fakultät II, Department Erziehungswissenschaft
Adolf-Reichwein-Straße 2 a
57076 Siegen

Büro: Campus AR, Gebäude NB, Raum 020

Sprechzeiten nach vorheriger Anmeldung per E-Mail während der Vorleseungszeit im Sommersemester 2022 mittwochs 11:00-12:00 (online, zoomlink nach Anmeldung)

E-Mail: falko.mueller [at] uni-siegen [dot] de

 

Forschungsschwerpunkte
  • Ethnografische Institutionenforschung
  • Professionalität Sozialer Arbeit und wohlfahrtsstaatlicher Dienstleistungen
  • Geschichte der Sozialen Arbeit
  • End of Life-Care & Sterbebegleitung
  • Theorien sozialer Praktiken
Schwerpunkte in der Lehre
  • Professionalisierung Sozialer Arbeit, Professionalität und professionelles Handeln
  • Institutionalisierung und De-Institutionalisierung
  • Theoriediskurse Sozialer Arbeit
  • Geschichte Sozialer Arbeit
Themengebiete für Abschlussarbeiten
  • Professionalisierung und professionelles Handeln
  • Niedrigschwellige Angebote Sozialer Arbeit (z.B. Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe)
  • Hospizarbeit und Palliative Care
  • Geschichte Sozialer Arbeit
  • Theorieperspektiven Sozialer Arbeit, Kritik Sozialer Arbeit und kritische Soziale Arbeit
  • Care und Care Arbeit (Geschlechterverhältnisse und gesellschaftliche Organisation von Sorge)
Werdegang
  • Promotion im November 2017 am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • 2006 Abschluss als Diplom-Pädagoge
  • 1996-2006 Studium der Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychoanalyse, Sprach- und Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Wissenschaftliche Tätigkeiten
  • seit 06/2016 Wiss. Mitarbeiter am Department Erziehungswissenschaft · Psychologie der Universität Siegen
  • von 10/2020-09/2021 Vertretungsprofessur für Theorien und Geschichte Sozialer Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain (Wiesbaden)
  • 07/2012-03/2016 Wiss. Mitarbeiter im BMBF-SILQUA-FH Forschungsprojekt "Transdisziplinäre Professionalität im Bereich spezialisierter ambulanter Palliativversorgung" an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
  • 04/2006-05/2007 Wiss. Hilfskraft am Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • 2004-2006 studentische Hilfskraft am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und am Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel
Soziale Arbeit
  • 2011-2012 Sozialberatung für Wohnungslose in Dreieich
  • 2007-2011 Sozialpädagoge im Ambulant-betreuten Einzelwohnen für Menschen „mit Abhängigkeitserkrankungen“, in der Eingliederungshilfe für Menschen "mit Behinderung" sowie den ambulante "Hilfen zur Erziehung" bei einem Trägerverein in Frankfurt a.M.
        ab 2009 in koordinierender und leitender Funktion für den Bereich ambulante Suchthilfe
  • 2001-2005 studentischer Mitarbeiter in einer Wohngruppe für Jugendliche "mit Behinderungen" in Frankfurt sowie in einem Kontaktcafé für Drogengebraucher_innen im Frankfurter Bahnhofsviertel
Publikationen
Monografien und Sammelbände
  • 2021 gemeinsam mit Chantal Munsch (Hrsg.): Jenseits der Intention - Ethnografische Einblicke in Praktiken der Partizipation. Weinheim: Beltz Juventa. [Link zum Verlag]
  • 2019 Lebensqualität als Konflikt. Eine Ethnografie häuslicher Sterbebetreuung. Frankfurt a.M./New York: Campus (Dissertation)
Buch- und Zeitschriftenbeiträge
  • i.V.    Hospiz und Palliative Care. In: A. van Rießen; C. Bleck (Hrsg.:) Adressierung und Handlungsfelder Sozialer Arbeit (Arbeitstitel)
  • i.V.    gemeinsam mit Michael May: Von der Situationsanalyse zur Grenzsituationsanalyse. Über das Problem der Relationierung und das emanzipatorische Potenzial der Situationsanalyse. In: L. Gauditz et al. (Hrsg.): Die Situationsanalyse als Forschungsprogramm. Theoretische Implikationen, Forschungspraxis und Anwendungsbeispiele. 
  • 2021 "Sich beschweren". Abhängigkeit und Partizipation in der häuslichen Sterbebetreuung. In: F. Müller; C. Munsch (Hrsg.): Jenseits der Intention - Ethnografische Einblicke in Praktiken der Partizipation. Weinheim: Beltz Juventa, S.121-133.
  • 2021 gemeinsam mit Chantal Munsch: Partizipation in ihren Zusammenhängen entdecken. Fragerichtungen für ethnografische Beobachtungen. In: F. Müller; C. Munsch (Hrsg.): Jenseits der Intention - Ethnografische Einblicke in Praktiken der Partizipation. Weinheim: Beltz Juventa, S. 37-50.
  • 2021 gemeinsam mit Chantal Munsch: Jenseits der Intention. Ambivalenzen, Störungen und Ungleichheit mit Partizipation zusammendenken. In: F. Müller; C. Munsch (Hrsg.): Jenseits der Intention - Ethnografische Einblicke in Praktiken der Partizipation. Weinheim: Beltz Juventa, S. 10-36.
  • 2021 Zwischen Subjektorientierung und Verdinglichung. Ambivalenzen der Institutionalisierung "neuer Fachlichkeit" in wohlfahrtsstaatlichen Dienstleistungen. In: B. Bütow et al. (Hrsg.): Organisation und Institution in der Sozialen Arbeit. Herausforderungen, Prozesse und  Ambivalenzen. Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik.Opladen: Barbara Budrich, S. 89-106.
  • 2020 Kritikhorizonte der Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung des Sterbens. In: Widersprüche Jg. 40 Nr. 3, Heft 157, S. 27-44. [Artikel verfügbar unter: https://www.widersprueche-zeitschrift.de/IMG/pdf/Leseprobe_157.pdf]
  • 2020 "No Such Thing As Context"? Ethnografische Spurenlese der Situiertheit von Hausbesuchen der professionellen Sterbebetreuung. In: R. Hitzler et al. (Hrsg.) Ethnografie der Situation. Tagungsband zu den 7. Fuldaer Feldarbeitstagen.
  • 2020 Hausbesuche zwischen Alltag und Institution. Subjektorientierung in der ambulant-aufsuchenden Betreuung Sterbender. In: A. v. Rießen; K. Jepkens (Hrsg.): Nutzen, Nicht-Nutzen und Nutzung Sozialer Arbeit. Wiesbaden: Springer VS. 
  • 2019 Die Regeln der Regelanwendung. Inferenz in kollegialen Besprechungen und das Problem der (Un)Zuständigkeit. In: P. Cloos, M. Fabel-Lamla; B. Lochner & K. Kunze (Hrsg.): Pädagogische Teamgespräche. Methodische und theoretische Perspektiven eines neuen Forschungsfeldes. Weinheim: Beltz Juventa, S. 206-224.
  • 2017 Professionelle Kooperation am "Fall". Besprechungskulturen in aufsuchend arbeitenden Palliative Care Teams. In: Sozial Extra 41 (6), S. 12-15.
  • 2017 Die „häusliche Umgebung“ als Wohnraum und Setting. Konflikte um Raumsouveränität in der ambulant-aufsuchenden Palliativversorgung. In: Meuth, M. (Hrsg.): Wohn-Räume und pädagogische Orte. Erziehungswissenschaftliche Zugänge zum Wohnen. Wiesbaden: Springer VS., S. 289-311.
  • 2016 gemeinsam mit Michael May: Beratung von Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung. In: Gieseke, W.; Nittel, D. (Hrsg.): Pädagogische Beratung über die Lebensspanne. Ein Handbuch.Weinheim: Beltz Juventa (S. 696-704).
  • 2015 Professionelles Handeln als organisierte und situierte Tätigkeit. Eine praxisanalytische Methodologie zur Untersuchung von Arbeitsbündnissen. In: Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Jg. 45, H. 5, S. 469-487. (peer reviewed)
  • 2015 gemeinsam mit Kathrin Witek: Affektive Sensibilität. Über Forschungsbeziehungen und das Interpretieren als soziale Praxis. In: Soziale Passagen. Journal für Empirie und Theorie Sozialer Arbeit, Jg. 7 H. 1, S. 67-83. (peer reviewed)
  • 2015 ‚Temporäre Kopplung‘ und informierte Zustimmung. Über einige forschungsethische und -praktische Herausforderungen ethnografischen Forschens im Feld aufsuchender Palliativarbeit. In: Schneider, A.; Köttig, M.; Molnar, D. (Hrsg.): Forschung in der Sozialen Arbeit. Grundlagen – Konzepte – Perspektiven. Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit Band 11. Opladen u.a.: Budrich, S. 75-87.
  • 2015 gemeinsam mit Christian Schütte-Bäumner: Psychosoziales Können in der ambulanten Sterbebegleitung. Professionelle und lebensweltliche Orientierungen in der aufsuchenden Palliativversorgung. In: Klinische Sozialarbeit, Jg. 11, H. 1, S. 6-7.
  • 2014 gemeinsam mit Christian Schütte-Bäumner und Michael May: Grenzen der Habitussensibilität oder wer bestimmt eigentlich, was Habitus-sensibel ist. Anmerkungen zur Habituskonstruktion im Kontext der Patient[inn]en-orientierten Palliativversorgung. In: Sander, T. (Hrsg.): Habitussensibilität. Neue Anforderungen an professionelles Handeln, Wiesbaden: Springer VS, S. 147-174.
  • 2012 Von der Kritik der Hilfe zur hilfreichen Kontrolle. Der Mythos von Hilfe und Kontrolle zwischen Parteilichkeit und Legitimation. In: Anhorn, R.; Bettinger. F.; Horlacher, C.; Rathgeb, K. (Hrsg.): Kritik der Sozialen Arbeit – Kritische Soziale Arbeit, Wiesbaden: Springer VS, S.123-146.
Rezensionen
  • 2006 ‚Sozialkritische Nörgelei‘ in der flexiblen Arbeitsgesellschaft, Rezension von Galuske, M. (2006): Flexible Sozialpädagogik. Elemente einer Theorie Sozialer Arbeit in der modernen Arbeitsgesellschaft. In: Widersprüche Heft 102, Schwerpunktthema "Neue Soziale Fragen", S. 113-118.
  • 2020 Oppen, Julian v. (2018): Flucht, Migration und pädagogische Organisationen. Zur Bedeutung von kultureller Differenz in der Sozialen Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten (204 Seiten). Weinheim und Basel: Beltz Juventa. Buchbesprechung in: Österreichisches Jahrbuch der Sozialen Arbeit (ÖJS) 2020, S. 223-228.
Vorträge (Auswahl)
  • 2020 Das professionelle Selbst in Erzählungen des Scheiterns (27. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom15.-18.03.2020 in Köln) [Kongress abgesagt]
  • 2019 Vom Arbeitsbündnis zum institutionellen Arrangement. Zum Verhältnis von Profession(alität)sforschung und -theorie (Jahrestagung des Netzwerks Rekonstruktive Soziale Arbeit am 22. & 23.11.2019 in Hannover)
  • 2019 Abspaltung und Repräsentation. Zur Funktionalität von Care- und Versorgungsarrangements (Going Public? Erziehungswissenschaftliche Ethnografie und Ihre Öffentlichkeiten. Internationale Konferenz vom 31.10.-02.11.2019 in Halle)
  • 2019 Die Kategorie "Rahmen" als Analyse-Werkzeug (Hessisches Promotionszentrum Soziale Arbeit, Workshop zur "Bedeutung Goffmanscher Kategorien für die empirische Untersuchung des Erbringungskontextes und Erbringungsverhältnisses Sozialer Arbeit" am 06.09.2019 in Wiesbaden)
  • 2019 "No Such Thing As Context"? Ethnografische Spurenlese der Situiertheit von Hausbesuchen der professionellen Sterbebetreuung (7. Fuldaer Feldarbeitstage: Ethnografie der Situation am 06. & 07.07.2019 in Fulda)
  • 2019 Alternative Professionalität oder neue Fachlichkeit. Soziale Arbeit im Wohlfahrtsstaat zwischen Subjektorientierung und Verdinglichung (Gastvortrag an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen am 29.05.2019)
  • 2018 Zwischen Subjektorientierung und Verdinglichung. Ambivalenzen der Institutionalisierung "neuer Fachlichkeit" in wohlfahrtsstaatlichen Dienstleistungen (Jahrestagung der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik am 20. & 21.09.2018 in Salzburg)
  • 2018 Besprechungskulturen in ambulanten Palliativteams (12. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 05.-08.09. 2018 in Bremen)
  • 2016 Kollegiale Besprechungen als Grenzrealisierung. Zur Konstitution des professionellen Gegenstandes am Beispiel der multi-professionellen Palliativarbeit (2. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung am 15. & 16.09. 2016)
  • 2016 Sterbenlernen als Bildungsraum. Zur Moral des würdigen Sterbens in der häuslichen Palliativversorgung (25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 13.-16.03. 2016 in Kassel)
  • 2015 Das Potenzial Sozialer Arbeit für die aufsuchende Palliativversorgung (Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit am 24. & 25.04.2015 in Würzburg)
  • 2014 Ethnografisch Forschen in ambulanten Settings aufsuchender Arbeit (Jahrestagung der Sektion Forschung der DGSA am 27. & 28.06.2014 in Marburg)
  • 2013 Das Modell des Arbeitsbündnisses in der empirischen Erforschung komplexer Handlungssituationen (Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung der Sektion "Allgemeine Erziehungswissenschaft" der DGfE vom 26.-18.09. 2013 in Essen)

 

 
 
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