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Research Projects

Menschen im ParkResearch Fields / Forschungsschwerpunkte:

1. Migration, Participation, Urban and Social Planning in (Small) Cities
   
Migration, Teilhabe und Stadt- und Sozialplanung in (kleineren) Städten 
2. Socio-spatial Inclusion of Newcomer in Germany and The Netherlands
    Sozialräumliche Inklusion von Newcomer in Deutschland und den Niederlanden
3. Inclusive Public Spaces
    Inklusive öffentliche Räume


Projekt A: Horizon 2020 (SC6-Migration) Investing ´Welcoming Spaces´ in Europe.

In Kooperation mit: University Utrecht (Prof. Dr. Zoomers: Federführung)
University of Coruna (SP)
University of Bologna (I) 
Warsaw School of Economics (PL)
Forum Internazionale ed Europeo di Richerche Sull´Immigrazione (I)
Fundacja Ocalenie (PL)
Fundacion Cepaim Accion Integral con Migrantes (SP)  

Projektleitung Team Universität Siegen: JProf. Dr. Sabine Meier
Mitarbeiter_in: NN. 
Laufzeit: 01.02.2020 - 31.01.2024 

Das von der EU (Horizon2020/SC6/Migration) geförderte Projekte, dass im Februar 2020 starten wird und eine Laufzeit von vier Jahren hat, richtet sich auf Erforschung von sozialräumlichen, politischen und ökonomischen Prozesse der Teilhabe von Neuzugewanderten aus nicht EU-Ländern in Städten und Gemeinden, die vom demografischen Wandel betroffen sind. Das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse richtet sich unter anderem auf Prozesse der sozialen In-/Exklusion von Migrant_innen und anderen (alteingesessenen) vulnerablen Gruppen. Soziale Inklusion wird hier verstanden als “a process which ensures that those at risk of poverty and social exclusion gain the opportunities and resources necessary to participate fully in economic, social and cultural life and to enjoy a standard of living and wellbeing that is considered normal in the society in which they live” (World Bank 2007:4). Angesichts der Koexistenz lokaler Charakteristika, globalen Transformationsprozessen und national unterschiedlichen strukturellen Rahmenbedingungen (z. B. Asylgesetzgebung, kommunale und politische Strukturen, Wohnsitzauflage, etc.) stellen ortsspezifische Besonderheiten eine wichtige Ressource für Handlungsoptionen von Neuzugewanderten und alteingesessenen vulnerablen Gruppen dar. Es wird zu klären sein, ob, und wenn ja, warum, bestimmte Städte und Gemeinden „inklusiver“ als andere sind/wirken, hinsichtlich der Möglichkeiten, eine subjektiv wahrgenommene angemessene soziale Platzierung zu entwickeln. 

WELCOMING SPACES aims to search for new ways to merge two policy challenges: how to contribute to the revitalisation of shrinking areas while also offering space for the successful integration of non-EU migrants in line with the Sustainable Development Goals (‘leaving no one behind’). Our point of departure are existing examples of ‘welcoming spaces’ which do exist in some places, but often remain invisible and dispersed. Examples of small towns and villages offsetting a declining population by attracting non-EU migrants are found in various European regions in Italy, Spain, but also Germany, the Netherlands and Poland. Such initiatives to create ‘welcoming spaces’ and initiating new types of government-citizen-migrant engagement are often citizen-based, but can equally be the outcome of initiatives by governments, NGOs, businesses, or they can be migrant-based. Going against the current of ‘anti-migration’, most initiatives are highly contested. Their success seems to depend on a combination of collective action, multi-stakeholder collaboration and institutional innovations. Given the local scale of most of these initiatives, the dispersion in space and political sensitivity, much of what is happening around these ‘welcoming spaces’ remains under the radar. The possibilities for upscaling such initiatives are hence under-explored. WELCOMING SPACES aims to answer the following question: How to achieve inclusive and sustainable development in shrinking regions, contributing to revitalisation while providing opportunities for the successful integration of non-EU migrants?


Projekt B:
Sozialräumliche Inklusion von Newcomer und Stadterneuerung/planung von deutschen und niederländischen Mittelstädten

Projekt C:
Inklusive, öffentliche Räume in Stadt und Land

Projekt D (abgeschlossen):
Inklusive Quartiersentwicklung und sozialräumliche Intergration von Geflüchteten in kleinen deutschen Städten und Gemeinden

Abgeschlossene Forschungsprojekte an der Hanze University of Applied Sciences, Groningen (NL):

Forschungsschwerpunkt: Teilhabe und Partizipation & Instrumente/Methoden der Planung niederländischer Klein- und Mittelstädte

Projekt A:
Alltägliche Raumaneignung und Beurteilung der Nahversorgungseinrichtungen durch Bewohner_innen der Kleinstadt Slochteren in der Provinz Groningen
In Kooperation mit Gemeinde Slochteren (NL)
Gefördert durch: Gemeinde Slochteren
Projektleitung: Sabine Meier
Mitarbeiterin: Mariëlle Bovenhoff
Laufzeit: Oktober 2012 - Ende 2013

Projekt B:
Wohnungsbau und Wohnpräferenzen von Bewohner_innen in 27 Klein- und Mittelstädten im Nordosten Frieslands (NL)
Gefördert: niederländische Wohnungsbaugesellschaft Thus Wonen
Projektleitung: Sabine Meier
Mitarbeiter´innen: Roelof Kuik, Sandra Zamir
Laufzeit: März 2013 - Juni 2014

Projekt C:
Co-produktive, städtische Erneuerung von Nahversorgungseinrichtungen
In Kooperation mit Gemeinde Slochteren und NOVO (Stiftung für Menschen mit Beeinträchtigungen)
Gefördert durch Gemeinde Slochteren
Projektleitung: Sabine Meier
Mitarbeiter´innen: Sandra Zamir, Mariëlle Bovenhoff
Sommer 2014 - Oktober 2015


Abgeschlossenes Forschungsprojekt an der Universität Amsterdam (NL):

Forschungsschwerpunkt: Postmoderne Stadtplanung und soziale Aneignung von Wohnungsbau in gemischten Quartieren: thematisierte Architektur und soziale Distinktion von Mittelschichtbewohner_innen

Meine Dissertation: Stadtplanung von "gemischten" Quartieren und die symbolische und soziale Raumaneignung von thematisiertem**) Wohnumfeld
Laufzeit: Januar 2009 - Februar 2013

Gefördert durch:
- Stimuleringsfonds voor Architectuur
- Wohnungsbaugesellschaften: Stadgenoot, ERA Contour, Woonbron
- Stadt Rotterdam
- Universiteit van Amsterdam


**) der Begriff ´thematisiert´ geht auf den englischen Fachbegriff theming zurück (A. Bryman, G. Ritzer). Theming ist ein sozialräumlicher Prozeß, der auf die Perfektionierung stadtbauräumliche Gestaltung und deren Vermarktung durch eines bestimmten Themas abzielt, wie es z.B. in Disneyland oder shopping malls der Fall ist.