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Abschlussarbeiten

Im Rahmen von Abschlussarbeiten (z.B. Bachelor- und Masterarbeiten) werden experimentelle Arbeiten und keine Literaturarbeiten oder Interviews angeboten. Ziel der Abschlussarbeiten sind dir Planung, Durchführung und (statistische) Auswertung von psycho-physiologischen Experimente. Mögliche Fragestellungen sind: Gibt es Unterschiede zwischen ängstlichen und nicht-ängstlichen Probanden bei der Betrachtung von emotionalen Bildern? Gibt es Unterschiede in emotionalen Lernprozessen (Konditionierung, Extinktion) zwischen verschiedenen Gruppen? Gibt es unterschiedliche Stressreaktionen zwischen verschiedenen Gruppen?
 
Bei der statistischen Auswertung wird Unterstützung angeboten, da dies nicht bei jedem Studierenden im Studium ausführlich im Lehrplan enthalten ist.
 
Ein großes Thema werden dabei Konditionierungsprozesse sein (englisch: fear conditioning, appetitlive conditioning) sein, da diese zentrale Bausteine für den Erwerb, die Aufrechterhaltung und die Behandlung psychischer Störungen darstellen. Uns interessiert dabei besonders ob sich Personengruppen in emotionalen Lernprozessen unterscheiden und wie man Lernvorgänge verändern werden können; z.B. als Modell für Psychotherapie oder sozialpädagogische Arbeit.
 
Erste Literaturhinweise für diese Themen sind:
 
1.) Klucken, T. (2013). Neurobiologische Grundlagen der appetitiven Konditionierung. In A. Stirn, R. Stark, K. Tabbert, S. Wehrum, & S. Oddo (Eds.), Sexualität, Körper und Neurobiologie: Grundlagen und Störungsbilder im interdisziplinären Fokus. Stuttgart: Kohlhammer.
 
2.) Martin-Soelch, C., Linthicum, J., & Ernst, M. (2007). Appetitlive conditioning: neural bases and implications for psychopathology. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 31, 426-440