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Anna Pracht

Promotions-Stipendiatin (Stipendium der Fak. II)

Master of Science Psychologie

Adresse:

Universität Siegen
Fakultät II – Dep. Erziehungswissenschaft-Psychologie
Adolf-Reichwein-Str. 2a
D-57068 Siegen
 
Raum: AR-NB 115
Telefon: +49 (0)271-5119
Email: anna.pracht@uni-siegen.de


Terminvereinbarungen gerne jederzeit per Email.

 

Leider ist keine Betreuung von Abschlussarbeiten möglich.

 

Forschungsinteressen

  • Wirksamkeit von Klettertherapie
  • Bindung
  • Aufmerksamkeit/Flow
  • Schnittstelle Psychologie/Informatik (z. B. smarte Unterstützung von Aufmerksamkeitprozessen)
  • Berufstätige Mütter

 

Lebenslauf

Ausbildung
seit 01/2017
Psychologische Psychotherapieausbildung
APP Köln/AVT Köln
04/2013 - 03/2017
Bachelor-Studium der Informatik
Universität Siegen
Abschluss: B.Sc. Informatik
10/2010 - 11/2012
Master-Studium der Psychologie
Universität Bonn
Abschluss: M.Sc. Psychologie
10/2007 - 06/2010
Bachelor-Studium der Psychologie
TU Braunschweig
Abschluss: B.Sc. Psychologie
06/2007
Abitur
Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium
Stipendien
seit 08/2019
Promotionsstipendium
Fakultät II der Universität Siegen
10/2009 - 09/2010
Leistungsstipendium
Technische Universität Braunschweig
Beruflich
seit 03/2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen
Lehrstuhl für Entwicklungspsychologie (Prof. Dr. Simon Forstmeier),
FoKoS (Forschungskolleg "Zukunft menschlich gestalten")
seit 11/2017
Lehrstuhl für Medizininformatik und Mikrosystementwurf (MIM)
09/2015 - 09/2016
Studentische Hilfskraft
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Universität Siegen
01/2013 - 07/2014

Wissenschaftliche Hilfskraft
Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie
Universität Siegen

10/2010 - 09/2012
Wissenschaftliche Hilfskraft
Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie
Universität Siegen
03/2012 - 06/2012
Praktikantin
Schulpsychologischer Dienstag
Rhein-Sieg-Kreis

 

Veröffentlichungen

Röhr-Sendlmeier, U.M. & Pracht, A.K. (2015). Die öffentliche Diskussion um Mütter im Beruf - Argumentationslinien in Printmedien und Online-Publikationen seit 2005. Bildung und Erziehung, 68(4), 495-514.

Promotionsprojekt zur Wirksamkeit von Klettertherapie

Klettertherapie ist eine besondere Form der Sporttherapie, bei der entsprechend ausgebildetes Fachpersonal (Sportwissenschaftler, Sporttherapeuten und Psychotherapeuten mit einer Fortbildung zum Klettertherapeuten) mit den Patienten in der Halle klettern bzw. bouldern gehen und in ebendiesem Kontext psychotherapeutisch arbeiten. Theoretisch gibt es sehr viele Ansätze, die auf eine im Vergleich zu anderen sporttherapeutischen Interventionen besondere Wirksamkeit von Klettertherapie hinweisen.
Klettertherapie nutzt die Mechanismen von physischer Aktivität wie Sport- und Bewegungstherapie aus, enthält aber zudem viele andere Aspekte (Ressourcenaktivierung durch schnelle Lernerfolge, Aktualisierung von Angst, konkrete therapeutische Arbeit durch die Anwendungssituation mit Übertragung auf den Alltag usw.), die als potentiell hilfreich und wirksam gegen psychische Erkrankungen angesehen werden können. Bislang gibt es allerdings nur wenig Forschung zur Wirksamkeit von Klettertherapie (Beispiele für Belege sind Dorscht et al., 2019; Fruehauf et al., 2019; Stelzer et al., 2018; Kleinstäuber et al.; 2017; Luttenberger et al., 2015).
Luttenberger et al (2015) entwickelten eine theoretisch fundierte Kletterintervention zur Behandlung von Depressiven. In Anlehnung an dieses KUS-Programm (Klettern und Stimmung http://kletternundstimmung.de/ )wird ein stationäres, durchlässiges und niedrigschwelliges Programm für den stationären Kontext entwickelt und in der geplanten Promotionsstudie auf die Wirksamkeit bei psychisch Erkrankten (unabhängig ihrer Diagnose) wie auch die Wirkfaktoren untersucht.

Projekt FOCUS (GeNeSi)

Im Rahmen des Gerontologie Netzwerks Siegen (GeNeSi) befasst sich das Projekt FOCUS (Focusing for Older Employees at Computer-Workspaces: an User supportive smart System) damit, bei Arbeitnehmern im höheren Alter fokussierte Aufmerksamkeit und Flow-Zustände zu stärken. Dabei sollen die wachsenden Inhibitionsdefizite in Bezug auf Störreize durch eine smarte Arbeitsplatzumgebung ausgeglichen werden. In Vorstudien wird dafür eine minimal-invasive psychophysiologische Messung von Aufmerksamkeits- und Flowzuständen entwickelt und hinsichtlich der Testgüte evaluiert.

Lehre:

 WS17/18
IT in der Psychologie des Kinder- und Jugendalters
 SS 2018Psychologische Familieninterventionen
 WS 18/19IT in der Psychologie des Kinder- und Jugendalters
 SS 2019

Psychologiesche Familieninterventionen
No risk, no fun? Risiken und Resilienz