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Katalog der UB Siegen

Diplomarbeiten von Studierenden der Universität Siegen

Hier werden exellente empirische Diplomarbeiten zum Download angeboten. Die Autorinnen und Autoren haben ihre Arbeit hier kostenlos zur Verfügung gestellt und würden sich über eine Rückmeldung von Ihnen freuen. Einige haben ihre Email-Adresse angegeben. Sie können also direkt Kontakt aufnehmen (auf den Namen klicken) und Rückmeldungen o.ä. geben.

 

Susanne Körner: Junge Frauen leben auf der Straße. Probleme und Bewältigungsstrategien.

Die Autorin hat interessante Interviews mit jungen Frauen geführt, die ihre Erfahrungen im Leben auf der Straße beschreiben, insbesondere welche Probleme sie wahrnehmen und wie sie sie bewältigen und welche positiven und negativen Aspekte das Leben auf der Straße für sie hat. Die Arbeit gibt tiefe Einblicke in Bewältigungsprozesse unter schwierigen Bedingungen. 

Christina Keller: "Und dann hatten wir auf einmal drei Kinder"  Eine empirische Untersuchung über Bealstungen und Bewältigungsformen von Pflegemüttern.

Die Autorin hat zwei ausführliche narrative Interviews mit Pflegemüttern geführt und sehr filigran ausgewertet. Darin wird deutlich, welche Probleme die beiden Pflegemütter zu bewältigen hatten, wie sie ihren Weg gefunden haben und welche (eher unrühmliche) Rolle die Sozialen Dienste bei der Bewältigung spielten. Die Arbeit gibt einen tiefen Einblick in das Feld der vielfältigen Aufgaben von Pflegemüttern. Am Ende werden Konsequenzen für die Soziale Arbeit  begründet. 

Diana Schmidt: "Teenager außer Kontrolle" - Der sozialpädagogische Blick auf ein inszeniertes Auslandsprojekt.

Die Autorin entwickelt sozialpädagogische Kategorien, mit denen sie Szenen aus der RTL-Serie betrachtet, analysiert und kommentiert. So wird eine  problematische Fernsehserie analysiert. Weit darüber hinaus werden zugleich pädagogische Kategorien begründet, mit denen wir solche und andere Projekte bewerten können.

Sonja Friedrichs: Warum machen wir das eigentlich? Eine Studie zur Motivation von Pflegemüttern und Pflegevätern

 Die Autorin vergleicht wie eine Pflegemutter und wie der Pflegevater das Leben mit ihrem Pflegekind erleben. Es werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich. Im Mittelpunkt steht die Motivationsfrage. Ein erster Zugang zum geschlechtsspezifischen Erleben. Weitere werden folgen.

Sabrina Blume : Die Lebenswelt von Armut betroffener Menschen im Stadtbereich Siegen.

Die Autorin hat Interviews mit drei Männern geführt, die in einer von Armut gekennzeichneten Lebenslage ihr Leben führen und die Probleme bewältigen. Dazu hat sie ihre Interviewpartner mit einer Einwegkamera ausgestattet und anschließend mit ihnen fokussierte Interviews zu den von ihnen fotografierten Bildern geführt und diese filigran ausgewertet. So entsteht ein differenziertes und eindrucksvolles Bild vom Leben und den Bewältigungsstrategien in Armut.

Tabea Brand: Wie erleben Familien den Einsatz der Sozialpädagogischen Familienhilfe? Eine Einzelfallstudie zu sozialpädagogischen Interventionen aus der Sicht der KlientInnen

Die Autorin untersucht, wie die Erwachsenen ihre Familienhilfe erlebt haben, insbesondere ob sie die Familienhilfe als Hilfe empfunden haben. So wird das subjektive Erleben der AdressatInnen Sozialer Arbeit deutlich. Daraus werden Konsequenzen für die professionelle Soziale Arbeit abgeleitet.

Janina Evers: Reunification Programs im Pflegekinderwesen der USA.

Die Autorin hat Programm und Praxis der Rückführung von Pflegekindern in die Herkunftsfamilie in den USA vorort recherchiert. Sie beschreibt differenziert wie die Ansprüche von Kontinuität und Rückkehr zusammengeführt werden sollen. Dabei werden interssante und irritierende Fragen an die deutsche Praxis deutlich.

Steffi Hornung: Wie beschreiben Pflegekinder ihre Kindheit und Jugend? Eine Einzelfallstudie zur Biographie von Pflegekindern.

Die Fallgeschichte von drei Mädchen wird ausführlich vorgestellt. Die Mädchen haben vor ihrer Aufnahme in die Pflegefamilie Gewalt - insbesondere auch sexuelle Gewalt - erlebt. In der Arbeit wird sowohl deutlich, wie die jungen Frauen ihr Leben beschreiben, als auch wie die Pflegemütter die Zeit mit den Mädchen erlebt haben. Wie die Beteiligten vor dem Hintergrund der belastenden Vorerfahrungen ihre Wege suchen und finden führt die Autorin eindringlich vor Augen.

Anna Klemp: Pflegeeltern. Eine Studie zur Vorbereitung von Pflegeeltern   

Vier Konzeptionen für Vorbereitungskurse, die sich an Pflegeelternbewerber richten, werden vorgestellt und verglichen. Außerdem erfolgt ein inteerssanter Vergleich mit dem schwedischen Vorbereitungsprogramm PRIDE.

Barbara Meilwes: Teenager-Mütter. Bewältigungsformen junger Frauen.  

Am Beispiel von drei jungen Frauen werden die Probleme und Bewältigungsformen sehr junger Mütter herausgearbeitet. Es ergeben sich Hinweise auf ihre Betreuung auch jenseits von Mutter-Kind-Einrichtungen.


Corinna Petri: Sozialpädagogische Krisenintervention am Beispiel der Inobhutnahme - eine Einzelfallstudie.

In drei biographischen Porträts (zwei Jungen und einem Mädchen), die aufgrund ausführlicher Interviews entwickelt werden, analysiert die Autorin kritische Verläufe, die zur Inobhutnahme geführt haben.

Kristina Radix: Die unterschiedlichen Perspektiven auf das Leben eines Kindes im Heim. Eine Einzelfallstudie.

Auf der Grundlage von Interviews mit dem Jungen selbst, seiner Mutter, einer Erzieherin und einer Jugendamtsmitarbeiterin wird analysiert wie unterschiedlich die beteiligten Menschen die Heimunterbringung in einer Kinderdorfgruppe interpretieren.

Anhang: die Interviews

Katharina Brühl: Leben in der Pflegefamilie aus der Sicht der leiblichen Kinder. Ein deutsch-brasilianischer Vergleich

Wie die leiblichen Kinder ihr Leben in ihrer (Pflege-)Familie wahrnehmen, wird auf der Grundlage von narrativen Interviews mit zwei Mädchen, einem in Brasilien, einem in Deutschland, untersucht.

Dirk Schäfer: Väterlichkeit als Ressource. Eine Einzelfallstudie zur männlichen Sozialisation.

Auf der Grundlage von Interviews mit drei Jungen, die im Heim leben, werden Entwicklungsaufgaben, Entwicklungshindernisse und Ressourcen männlicher Sozialisation analysiert.

Inga Abels: Kinder zwischen Heimerziehung und Kinder- und Jugendpsychiatrie. Übergänge im Erleben der Betroffenen.

Anhang: die Interviews

Das Erleben von zwei Mädchen und einem Jungen, die sowohl im Heim als auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gelebt haben, wird insbesondere hinsichtlich der Belastungen durch Übergänge analysiert

Danielle Müller: Partizipation im Hilfeplangespräch. Eine Einzelfallstudie

Durch teilnehmende Beobachtung in Hilfeplangesprächen wird am Beispiel einer Familie die Bedeutung der Beteiligung insbesondere der Mutter deutlich herausgearbeitet.

Anna Dölling: Scheidungskinder und sozialpädagogische Hilfen. Eine Einzelfallstudie zur Lage von Kindern in Trennungssituationen.

In narrativen Interviews berichten zwei junge Frauen und ein junger Mann über ihr Erleben der Trennung ihrer Eltern. Es werden die Erfahren, Belastungen und Ressourcen in den unterschiedlichen Phasen des Trennungsprozesses analysiert.