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Katalog der UB Siegen

Kongressort:

Universität Siegen, Fakultät II

Gebäude Hölderlinstraße 3

57076 Siegen, Germany

☎ +49(0)271/740-2828
☎ +49(0)271/740-4684

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Angela Schorr

Institut für Psychologie
Medienpsychologisches Labor
Universität Siegen, Fakultät 2
Hölderlinstr. 3, 57076 Siegen

☎ +49(0)271/740-4685
angela.schorr@uni-siegen.de

Organisation:

Aleksandr Gorovoj, B.Sc.

Katharina Becker

Riko Kelter, B.Sc.

☎ +49(0)271/740-4684 

kongress-gesundheitspsychologie-2017@uni-siegen.de


Redaktion News:

Eliana Neustadt, B.A.

kongress-gesundheitspsychologie-2017@uni-siegen.de

 

 

News 

 


01. Juli 2017

Piotr Arak & Anna Wójcik haben in einem neuen Report im Auftrag der EU den aktuellen Stand und die Umsetzung von eHealth in die europäischen Gesundheitssysteme analysiert. Die Verbreitung von E-Health-Strategien, davon sind diese Experten überzeugt, wird nicht nur kostensenkend wirken, sondern auch zu einer besseren, „demokratischeren“ gesundheitlichen Versorgung der europäischen Bürgerinnen und Bürger führen. Kritik üben die Autoren an der Uneinheitlichkeit des Entwicklungsstands in den einzelnen Nationen, die u.a. auch die grenzüberschreitende gesundheitliche Versorgung gefährden. Die zum deutschsprachigen Raum zählenden Länder weisen derzeit eine durchschnittliche Verbreitung von e-Health auf.

Link zum Report: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/transforming-ehealth-political-and-economic-advantage


15. Juni 2017

Psychologen & Psychotherapeuten sind beruflich und privat zufrieden und glücklich!

Laut Sozioökonomischem Panel (SOEP), jährlich erhoben bei 20 000 Deutschen, stehen die Psychologen/Psychotherapeuten in Bezug auf die Einschätzung des eigenen Lebensglücks (M1) und des Glücksempfindens bei der Arbeit (M2) im Zufriedenheitsranking der Berufsgruppen jeweils an sechster Stelle (M1=7,78 bzw. M2=7,61, erfasst auf einer 10-stufigen Skala). Noch ein wenig zufriedener bzw. glücklicher  (minimal!) sind die Hochschullehrer/Forscher (M1=7,82 bzw. M=7,69), die in beiden Rankings Rang 4 erreichten. An erster Stelle stehen in Bezug auf das Lebensglück (M1=7,89) und an zweiter Stelle bezogen auf das Glücksempfinden im Beruf (M2=7,79) die Hausärzte. 


06. Juni 2017

Die neue OECD Dokumentation „Health at a Glance – State of Health in the EU“ ist erschienen!

Die neueste Ausgabe der OECD-Gesundheitdokumentation für Europa stellt neue Daten zur Gesundheit vor: Seit 1990 hat sich die Lebenserwartung der Menschen in der EU durchschnittlich um 6 Jahre erhöht, von 74,2 Jahren auf 80,9 Jahre. Wie auf keinem anderen Kontinent ist es in der EU gelungen den Tabak- und Zigarettenkonsum der Bürger zu senken. Die Bekämpfung von übermäßigem Alkoholkonsum und Fettsucht sind neue, wachsende Problemfelder, die die Gesundheit der Europäer gefährden.  Die Dokumentation zum Download findet sich hier:

http://www.keepeek.com/Digital-Asset-Management/oecd/social-issues-migration-health/health-at-a-glance-europe-2016_9789264265592-en#.WTaLKX-1t9A#page23

Länderspezifische Ergebnisse für Deutschland finden sich unter: http://www.oecd.org/health/health-systems/Health-at-a-Glance-EUROPE-2016-Briefing-Note-GERMANY.pdf


05. Mai 2017

Wenn Ingenieure Psychologische Gesundheitskommunikation machen!

Wie weit lässt sich psychologisch richtige/angemessene Beratung und Anleitung, die den individuellen Bedürfnissen von Klienten/Patienten im Gesundheitsbereich entspricht, tatsächlich durch virtuelle, programmierte Kommunikationsprozesse und Gaming-basierte Programme ersetzen? Jenseits von Wirksamkeitsstudien hier zwei neue Erprobungsfälle, die aus psychologischer Sicht durchaus Kritik zulassen.

Beispiel 1: Frederick W. Kron und sein Team (2017;  Patient Education and Counseling  100, S. 748-59) von der University of Michigan hat den MPathic-VR entwickelt, ein Verfahren, mit dem Medizinstudenten auf der Basis digitaler Lernmodule Kommunikationsskills erwerben sollen, die die Überbringung von sog. Breaking Bad News (schlechte Gesundheitsnachrichten) an die Patienten verbessern sollen. Kommunikationstrainings in vivo bewerten die Autoren als zu wenig standardisiert und zu aufwendig. Von den positiven Ergebnissen ihres  lernfähigen Programms sind sie überzeugt. Anbei ein Erprobungsvideo, das Zweifel aufkommen lässt.

This image shows a user interacting with a virtual human named Robin, a young lady who has
just learned that she has leukemia. The full demonstration video may be accessed at:

https://www.dropbox.com/s/cjqs5fzvmjfk5pw/MPathic_Demo_ProRes_422.mov?dl=0

Beispiel 2: Christian E. Lopez und Conrad S. Tucker formulieren hohe Erwartungen an eine neue, lernfähige Software, die Gaming Features in den Gesundheitskontext transferiert, um motivierende, personalisierte psychologisch-therapeutische und körperbezogene Therapieprogramme für den Gesundheitsbereich zu kreieren. Die Game Culture setzen sie als grundsätzlich involvierend und motivierend voraus. Eine Skizze dieses Ansatzes findet sich in Computers in Human Behavior, 2017, S. 42-58.


25.-27. April 2017

Die conhIT 2017 in Berlin („Connecting Healthcare IT“) präsentiert auch in diesem Jahr neueste Entwicklungen zum Thema Healthcare & IT. Laut Experten stecken im deutschen e-Health Markt in den kommenden Jahren bis zu 400 Millionen Euro. Die alle zwei Jahre stattfindende conhIT zog 2015 über 9000 Besucher an. Weitere Informationen: http://www.conhit.de


10. April 2017

„Verbessern Self-Help Websites zu Gesundheitsthemen tatsächlich die Gesundheit ihrer Nutzer?“ Ist überhaupt ein Nutzen nachweisbar? Diesen Fragen gingen Mary A.M. Rogers und Kollegen von der University of Michigan in einem aktuellen Review wissenschaftlich fundierter Programme nach, die Internet-basierte Gesundheitsinterventionen anbieten. Das Ergebnis ihrer Analysen findet sich hier.


04. April 2017

Vom 11.-12. Mai 2017 veranstaltet die Arbeitsgruppe um Bernad Batinic an der Universität Linz die DaWe17, eine Tagung für Datenerfassung und Datenanalyse mittels Wearables. Weitere Informationen unter http://dawe17.at/


21. März 2017

„Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben!“
Neue BMBF-Richtlinien zur Förderung eines europäischen Netzwerks zur Untersuchung der Effektivität politischer Maßnahmen zur Lebensstilintervention im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative „Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ (JPI HDHL): Die neue Richtlinie beschreibt ein zweistufiges Verfahren. Die Frist für die erste Phase ist sehr kurz: Interessensbekundungen können bis zum 31.03.2017 vorgelegt werden. Weitere Informationen: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/6859.php 


15. März 2017

Ralf Schwarzer (Freie Universität Berlin), die zentrale Gründerpersönlichkeit der deutschsprachigen Gesundheitspsychologie, national wie international vielfach ausgezeichnet, wird auf dem Siegener Gesundheitspsychologiekongress eine Keynote Speech  zum Thema „Geschichte, Fragestellungen und Forschungsansätze der Gesundheitspsychologie: Rückblick auf ein Vierteljahrhundert“ halten.

 


01. März 2017

Health Psychology Bulletin gegründet!
Eine weitere neue internationale Fachzeitschrift für Gesundheitspsychologie wurde auf Initiative der European Health Psychology Society (EHPS; Verlag: Ubiquity Press) gegründet. Es handelt sich um ein Open-Access Journal , inhaltlich breit angelegt und ungewöhnlich aufgestellt. Ein zentrales Ziel ist die Reduktion/Bekämpfung des Publication Bias, wodurch vielfältige Publikationsangebote realisierbar sind. Herausgeber der neuen Fachzeitschrift sind die Gesundheitspsychologen Gerjo Kok (Universität Maastricht) und Galt-Jorn Peters (Open University of the Netherlands). Ein „mächtiges“ Editorial Team (fast 40 Personen!) begleitet diese Initiative. Aus dem deutschsprachigen Raum gehören u.a. Ralf Schwarzer (Berlin), Falko Sniehotta (Newcastle), Lena Fleig (Berlin), Helge Giese (Konstanz), Sebastian Potthoff (Newcastle) und Gudrun Sprösser (Konstanz) dazu. Für weitere Informationen: http://www.healthpsychologybulletin.com/


09. Februar 2017

Die Europäische Kommission hat neue Empfehlungen zum Krebs-Screening in der Europäischen Union herausgegeben (https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/major_chronic_diseases/docs/2017_cancerscreening_2ndreportimplementation_en.pdf).


2. Februar 2017

Ein Campingtrip kann Schlafprobleme lösen!
Kenneth P. Wright und seine Mitstreiter vom Sleep and Chronobiology Laboratory der University of Colorado in Boulder untersuchten im Rahmen einer Feldstudie, wie sich die „innere Uhr“ der Teilnehmer im Rahmen eines Campingtrips veränderte. Alle Teilnehmer schliefen an dem Campingwochenende ohne digitale Bildmedien etc. deutlich früher und länger als zuvor. Unmittelbar nach dem Trip zeigte sich im Labor, dass ihr Melatoninspiegel – in Vorbereitung auf die Schlafphase – 2,5 Stunden früher anstieg als vor dem Campingtrip. Die Forschung, so die Schlussfolgerung, sollte sich künftig mehr auf die Analyse von Umweltfaktoren anstelle interner biologischer Faktoren konzentrieren (http://www.colorado.edu/intphys/research/sleep.html).


1. Februar 2017

Der neue InterNations Survey, erhoben im Jahr 2016, ist erschienen. Er zeigt Deutschland im Vergleich zu anderen Nationen, und zwar aus dem Blickwinkel in Deutschland lebender Expats (im Ausland lebende & arbeitende Menschen) und ihrer Familien. Auf dem Quality of Life-Index, der auch Gesundheit und Wellbeing einbezieht, findet sich Deutschland auf Rang 9 von 67 bewerteten Nationen.


29. Januar 2017

„Links zwischen Armut und Übergewicht sind ein Mythos!“
Das fanden die britischen Wissenschaftlerinnen Armanda Hughes und Meena Kuman im Rahmen der „Understanding Society“-Studie, einer repräsentativen Befragung von 10 737 Erwachsenen im arbeitsfähigen Alter heraus. Die Wissenschaftlerinnen stellen gehen auf der Basis ihrer Daten von einer U-förmigen Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und BMI aus. Arbeitslosigkeit greift die Gesundheit in unterschiedlicher Weise an. Das erhöhte Risiko chronischer Erkrankung und Sterblichkeit bei Arbeitslosen ist unterschiedlich begründet (vgl. Preventive Medicine, Vol. 97, April 2017, 19-25).


23. Januar 2017

„Brexit“-Folgen für Forschung und Lehre
Die European University Association hat mit einem Factsheet und einem kurzen Bericht, der jetzt weitergeleitet wurde, eine erste Einschätzung versucht, wie sich der „Brexit“ auf das Lehr- und Forschungsgefüge in Europa auswirken kann. Beide Dokumente finden sich im Anhang.


17. Januar 2017

Auf dem European Summit for Active and Healthy Ageing (5.- 8. Dezember 2016) diskutierten Vertreter verschiedenster Interessengruppen unter Beteiligung von Experten aus ganz Europa über eine gemeinsame Vision davon, wie digitale Innovationen vor dem Hintergrund eines gemeinsamen digitalen Marktes in Europa dazu beitragen könnten, den demographischen Wandel in eine Chance für Wirtschaft und Gesellschaft in Europa zu transformieren. Im Ergebnis entstand ein gemeinsames Papier („Blueprint Digital Transformation of Health and Care for the Ageing Society“).


23. Dezember 2016

Die neuen, wirklich spannenden Scoping Papers für die Bereiche Gesundheit & Well-Being;  Inclusion, Innovation & Reflection; Science & Society; Secure Societies (neu!); und Widening Participation, die das Horizon 2020-Programm der EU für die kommenden Jahre präzisieren, sind veröffentlicht worden (vgl. http://www.kowi.de/en/kowi.aspx). Bitte unbedingt downloaden und reinschauen!  Das Scoping Paper zur Gesundheit erhalten Sie auch hier.


12. Dezember 2016

Die EU Kommission hat einen neuen Bericht über Big Data im Bereich von Prävention (Öffentlicher Gesundheitsvorsorge) und Gesundheitsversorgung veröffentlicht.


8. Dezember 2016

 

 

 

 

 

Auf dem European Summit on Innovation for Active and Healthy Ageing diskutierten europäische Experten im Dezember 2016 in Brüssel darüber, wie digitale Innovationen die Zukunft von Gesundheit und Gesundheitsversorgungsstrukturen in Europa verändern werden. Auch der COCIR eHealth Summit widmete sich dem Thema „Digital Health Innovation: Define, Measure, Impact“. Bei diesem Meeting hielt Vytenis Andriukaitis, aktueller Commissioner für Health and Food Safety der European Commission, die Welcome Address und stellte die neue EU Health Policy Perspective vor. Hauptproblem: Im Gesundheitswesen als „data-intensive sector“ wächst die Gefahr, dass wichtige Versorgungszeit für die Menschen der Bewältigung der Datenflut geopfert wird. Mehrere Expertengruppen befassten sich daher schwerpunktmäßig mit den Themen der Förderung von sog. Shared Care Workflows und den Herausforderungen im Bereich der Nutzung von Big Data in der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung. Als wichtige Hindernisse auf dem Weg zur erfolgreichen Innovation wurden die unterschiedlichen digitalen Standards in Europa identifiziert, sowie das Fehlen von IT-Systemen, die soziale Aspekte einschließen und so funktional sind, dass das Individuum/der einzelne Bürger mit seinen Bedürfnissen weiterhin im Mittelpunkt der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung steht.


5. Dezember 2016

Weitere aktuelle Calls/Richtlinien zur Gesundheitsförderung des BMBF finden sich fortlaufend unter: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de


29. November 2016

Erstmals haben mehr als 2 Millionen Menschen in Europa eine HIV-Infektion, - ein Anstieg um mehr als 7% im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem im osteuropäischen Raum steigt die Anzahl der Infektionen (vgl. Jahresbericht der WHO European Region; http://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2016/11/hiv-cases-reach-over-2-million-for-the-first-time-in-europe).



 

 

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