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Forschung

Forschungsschwerpunkte:

  • Qualitative Sozialforschung (insb. Ethnographie, Videographie)
  • Kindheitsforschung (insb. frühe Kindheit und Medien)
  • Familien- und Mediensoziologie
  • Soziale Ungleichheit


Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Frühe Kindheit und Smartphone. Familiäre Interaktionsordnung, Lernprozesse und Kooperation
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Dissertationsprojekt

Kinder sind heutzutage Akteure in einer zunehmend von Medien geprägten Welt. Die sogenannten „neuen" Medien sind in nahezu alle Bereiche der Alltagswelt der Kinder und Erwachsenen ‚eingedrungen' und zum selbstverständlichen Bestandteil dessen geworden. In vielerlei Hinsicht stellen neue Medien, die innerhalb der Medienpädagogik sowohl mit Chancen (z.B. soziale Teilhabe) als auch mit Risiken (z.B. Sucht) in Verbindung gebracht werden, eine Herausforderung für Eltern und Kinder dar. Sie sind – nicht zuletzt wegen einer (noch) verherrschenden Abwehrhaltung vorrangig im Vor- und Grundschulbereich – zu einer ‚Erziehungsaufgabe' für Familien geworden.

Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich ethnographisch und videographisch mit der Medienaneignung kleiner Kinder (null bis fünf Jahre) in familiären Settings. In den Blick geraten dabei wechselseitig hervorgebrachte elementare Medienpraktiken und Erziehungspraktiken. Im Zuge teilnehmender Beobachtungen des „Familienalltags" soll herausgearbeitet werden, was das Spezifische der neuen Medien kennzeichnet und/oder als dieses von Eltern und Kindern ausgemacht wird. Vor welche Herausforderungen sind Eltern und Kinder gestellt und welche Strategien, bzw. Medienpraktiken entwickeln sie in Bezug auf diese digitalen ‚Eindringlinge'?