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Falko Müller

 

Diplom-Pädagoge

Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Frau Prof.'in Dr Chantal Munsch
(Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik) 

 

Anschrift

Universität Siegen
Fakultät II, Erziehungswissenschaft - Psychologie
Adolf-Reichwein-Straße 2 a/Gebäude NB
57068 Siegen

Raum

AR-NB 020

Postfach

AR-NB, Ebene 01: D5

Telefon

0271/740 3945

E-Mail

falko.mueller [at] uni-siegen dot de
 

Forschungs- und Interessenschwerpunkte

  • Ethnografische Institutionenforschung
  • Professionalität Sozialer Arbeit
  • Soziale Dienste und personenbezogene soziale Dienstleitsungen
  • Settings aufsuchender Arbeit
  • Praxistheorie / Theorien sozialer Praktiken
  • End of Life-Care & Sterbebegleitung
  • Soziale Ausschließung & Produktion sozialer Differenz
  • Produktion des Sozialen from below

 Dissertation

 "Zur Produktion von Lebensqualität. Eine Ethnografie des institutionellen Arrangements der aufsuchenden professionellen Betreuung Sterbender" (Abgeschlossen Mai 2017)

Werdegang

  • Promotion im November 2017 am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • 2006 Abschluss als Dipl.-Pädagoge
  • 1996-2006 Studium der Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychoanalyse, Sprach- und Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Wissenschaftliche Tätigkeiten

  • seit 06/2016 Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft Schwerpunkt Sozialpädagogik der Universität Siegen
  • 07/2012-03/2016 Wiss. Mitarbeiter im BMBF-SILQUA-FH Forschungsprojekt „Transdisziplinäre Professionalität im Bereich spezialisierter ambulanter Palliativversorgung“ an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
  • 04/2006-05/2007 Wiss. Hilfskraft am Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
  • 2004-2006 studentische Hilfskraft am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und am Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel

Soziale Arbeit

  • 2011-2012 Sozialberatung für Wohnungslose in Dreieich
  • 2007-2011 Sozialpädagoge bei einem pädagogischen Trägerverein in Frankfurt a.M., ab 2009 in koordinierender und leitender Funktion für den Bereich ambulante Suchthilfe;
    sonstige Aufgaben: Ambulant-betreutes Einzelwohnen für Menschen „mit Abhängigkeitserkrankungen“, Eingliederungshilfe für Menschen „mit Behinderung“ sowie ambulante „Hilfen zur Erziehung“
  • 2001-2005 studentischer Mitarbeiter in einer Wohngruppe für Jugendliche „mit Behinderungen“ in Frankfurt sowie in einem Kontaktcafé für Drogengebraucher_innen im Frankfurter Bahnhofsviertel

Publikationen

Peer-reviewed
  • 2015 Professionelles Handeln als organisierte und situierte Tätigkeit. Eine praxisanalytische Methodologie zur Untersuchung von Arbeitsbündnissen. In: Neue Praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik. Jg. 45, H. 5, S. 469-487.

  • 2015 gemeinsam mit Kathrin Witek: Affektive Sensibilität. Über Forschungsbeziehungen und das Interpretieren als soziale Praxis. In: Soziale Passagen. Journal für Empirie und Theorie Sozialer Arbeit, Jg. 7 H. 1, S. 67-83.

Handbuchartikel
  • 2016 gemeinsam mit Michael May: Beratung von Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung. In: Gieseke, W.; Nittel, D. (Hrsg.): Pädagogische Beratung über die Lebensspanne. Ein Handbuch.
Buch- und Zeitschriftenbeiträge
  • 2018 (i.E.) Die Regeln der Regelanwendung. Inferenz in kollegialen Besprechungen und das Problem der (Un)Zuständigkeit. In: P. Cloos, M. Fabel-Lamla; B. Lochner & K. Kunze (Hrsg.): Pädagogische Teamgespräche. Methodische und theoretische Perspektiven eines neuen Forschungsfeldes. Weinheim: Beltz Juventa.

  • 2017 Professionelle Kooperation am "Fall". Besprechungskulturen in aufsuchend arbeitenden Palliative Care Teams. In: Sozial Extra 41 (6), S. 12-15.

  • 2017 Die „häusliche Umgebung“ als Wohnraum und Setting. Konflikte um Raumsouveränität in der ambulant-aufsuchenden Palliativversorgung. In: Meuth, M. (Hrsg.): Wohn-Räume und pädagogische Orte. Erziehungswissenschaftliche Zugänge zum Wohnen. Wiesbaden: VS. S. 289-311.
  • 2015 ‚Temporäre Kopplung‘ und informierte Zustimmung. Über einige forschungsethische und -praktische Herausforderungen ethnografischen Forschens im Feld aufsuchender Palliativarbeit. In: Schneider, A.; Köttig, M.; Molnar, D. (Hrsg.): Forschung in der Sozialen Arbeit. Grundlagen – Konzepte – Perspektiven. Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit Band 11. Opladen u.a.: Budrich, S. 75-87.
  • 2015 gemeinsam mit Christian Schütte-Bäumner: Psychosoziales Können in der ambulanten Sterbebegleitung. Professionelle und lebensweltliche Orientierungen in der aufsuchenden Palliativversorgung. In: Klinische Sozialarbeit, Jg. 11, H. 1, S. 6-7.
  • 2014 gemeinsam mit Christian Schütte-Bäumner und Michael May: Grenzen der Habitussensibilität oder wer bestimmt eigentlich, was Habitus-sensibel ist. Anmerkungen zur Habituskonstruktion im Kontext der Patient[inn]en-orientierten Palliativversorgung. In: Sander, T. (Hrsg.): Habitussensibilität. Neue Anforderungen an professionelles Handeln, Wiesbaden: Springer, S. 147-174.
  • 2012 Von der Kritik der Hilfe zur hilfreichen Kontrolle. Der Mythos von Hilfe und Kontrolle zwischen Parteilichkeit und Legitimation. In: Anhorn, R.; Bettinger. F.; Horlacher, C.; Rathgeb, K. (Hrsg.): Kritik der Sozialen Arbeit – Kritische Soziale Arbeit, Wiesbaden, S.123-146.
Rezensionen
  • 2006 ‚Sozialkritische Nörgelei‘ in der flexiblen Arbeitsgesellschaft, Rezension von Galuske, M. (2006): Flexible Sozialpädagogik. Elemente einer Theorie Sozialer Arbeit in der modernen Arbeitsgesellschaft. In: Widersprüche Heft 102, Schwerpunktthema „Neue Soziale Fragen“, S. 113-118.

Lehre an der Universität Siegen

  • Hilfe und Kontrolle im sozialpädagogischen Diskurs (SoSe 2018, BASA-Modul 2.2 Sozialpädagogische Professionalität)
  • Settings der Sozialen Arbeit (WS 2017/18, BASA-Modul 9.2 Methoden der Sozialen Arbeit)
  • Von Hilfeplanung und Fallarbeit zwischen Subjektorintierung und Verdinglichung (SoSe 2017, BASA-Modul D 2.2 Professionalisiertes Handeln)
  • Die Perspektive der Niedrigschwelligkeit (WS 2017/18, BASA-Modul 9.2 Methoden der Sozialen Arbeit)

Vorträge (Auswahl)

  • 2018 Zwischen Subjektorientierung und Verdinglichung. Ambivalenzen der Institutionalisierung "neuer Fachlichkeit" in wohlfahrtsstaatlichen Dienstleistungen (Jahrestagung der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik am 20. & 21.09.2018 in Salzburg)

  • 2018 Besprechungskulturen in ambulanten Palliativteams (12. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin vom 05.-08.09. 2018 in Bremen)

  • 2016 Kollegiale Besprechungen als Grenzrealisierung. Zur Konstitution des professionellen Gegenstandes am Beispiel der multi-professionellen Palliativarbeit (2. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung am 15. & 16.09. 2016)

  • 2016 Sterbenlernen als Bildungsraum. Zur Moral des würdigen Sterbens in der häuslichen Palliativversorgung (25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 13.-16.03. 2016 in Kassel)

  • 2015 Das Potenzial Sozialer Arbeit für die aufsuchende Palliativversorgung (Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit am 24. & 25.04.2015 in Würzburg)

  • 2014 Ethnografisch Forschen in ambulanten Settings aufsuchender Arbeit (Jahrestagung der Sektion Forschung der DGSA am 27. & 28.06.2014 in Marburg)

  • 2013 Das Modell des Arbeitsbündnisses in der empirischen Erforschung komplexer Handlungssituationen (Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung der Sektion "Allgemeine Erziehungswissenschaft" der DGfE vom 26.-18.09. 2013 in Essen)